
Toro D.O.
Viele der traditionellen Methoden wurden durch moderne Vinifizierungstechniken ergänzt oder abgelöst. Der Weinstil hat sich geändert, heute sind die Toro-Weine nicht mehr so alkoholstark und der unbändigen Kraft steht heute die Eleganz gegenüber.Nach wie vor ist die Tinto de Toro, andernorts Tempranillo genannt die beherrschende Rebsorte. In Toro züchtete man im Laufe der Jahrhunderte eine Variante, die etwa zwei wochen früher als die Tempranillo in der Rioja reift, in der Höhenlage von Toro ein großer Vorteil. Ihre dichschaligen Beeren ergeben einen extraktreichen Wein mit viel Frucht, Farbe, Kraft und Aroma. Es werden aber auch Garnacha (Grenache) und Cabernet-Sauvignon angepflanzt, diese sind aber für die DO nicht zugelassen. Da fast alle Weinberge im Tal des Guareña liegen, wird der Untergrund von Schwemmland gebildet. Gelegentlich bildet auch Kalk den Untergrund, jedoch sucht man meist Lehmerde für die Rebanlagen, da diese eine bessere Wasserversorgung der Reben im Sommer gewährt. Durch die Höhenlage sind die Trauben nachts niedrigen Temperaturen ausgesetzt, was den Weinen mehr Charakter verleiht. Die Hektarerträge liegen, teils bedingt durch die weit auseinander stehenden Rebstöcke, meist nur bei ca. 20 hl/ha. Auch der moderne Toro, der vieles seiner Kraft abgelegt hat, ist immer noch ein wuchtiger Wein, jedoch ist er aufgrund seiner großen Tempranillo-Frucht meist schon nach einem Jahr gut trinkbar, er kann aber auch zur guten reserva oder gran reserva mit Kraft, Frucht und Länge heranreifen.
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Sofros
Limitiert auf: 12 Flaschen/Bestellung
Jahrgang: 2010
Top Rankings: Robert Parker / The Wine Advocate - 93/100
33,00 Fr.



